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Matasci Vini

04.05.2026

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Weintourismus im Aufwind: wie Weinproben im Weingut das Weinerlebnis verändern

In den letzten Jahren hat sich der Weintourismus von einer ergänzenden Aktivität zu einem der wichtigsten Motoren für die Entwicklung des Weinsektors entwickelt.

Eine Kellerei zu besuchen bedeutet heute nicht mehr nur, einen Wein zu verkosten. 

Es bedeutet, eine Beziehung zu einem Gebiet, zu den Menschen, die es gestalten, und zu den kulturellen, landschaftlichen und menschlichen Elementen aufzubauen, die dem, was man trinkt, einen Sinn geben.
Hier spielt sich der Wandel ab: Der Wert verlagert sich vom Produkt auf den Kontext, in dem es erlebt wird.

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Ein globales Phänomen, inzwischen strukturell

Laut dem Global Wine Tourism Report 2025 stammen bis zu 25 % des Umsatzes vieler Weingüter aus Besuchen, Verkostungen und Direktverkäufen.

Die relevanteste Veränderung ist jedoch qualitativer Natur: Wein wird nicht mehr nur als Produkt wahrgenommen, sondern als Zugang zu einem umfassenderen System.

Eine von WineNews veröffentlichte Analyse, die auf etwa 200 gastfreundlichen Weingütern – überwiegend italienischen – basiert, zeigt, wie die dynamischsten Unternehmen zunehmend kontextorientierte Angebote entwickeln.

Wein ist nicht mehr das Ziel, sondern das Mittel, durch das man in eine Region eintritt.

 

Erlebnis, Sprache, neue Generationen

Diese Veränderung spiegelt sich im Verhalten der Besucher wider.

Wer sich heute dem Wein nähert, sucht mehr: Er möchte den Ursprung verstehen, die Produzenten treffen, die Landschaft durch das Gekostete wahrnehmen.

Die neuen Generationen beschleunigen diesen Wandel. Millennials und Generation Z lehnen Wein nicht ab, aber die Codes, mit denen er erzählt wurde.

Sie bevorzugen direktere und zugänglichere Erlebnisse:

  • Momente im Weinberg
  • Verkostungen im Freien
  • informelle Veranstaltungen
  • Aktivitäten, die Wein, Natur und Wohlbefinden verbinden

 

Wie WineNews hervorhebt, ist der Weintourismus heute eines der effektivsten Instrumente, um junge Menschen wieder an den Wein heranzuführen und eine Bindung aufzubauen, die aus der Erfahrung entsteht.

 

Internationale Beispiele: Wein als Türöffner

Diese Entwicklung ist bereits in vielen Weinregionen ersichtlich.

In Frankreich und Italien ist der Weintourismus ein integraler Bestandteil des kulturellen Angebots. In anderen Kontexten ist der Wandel noch ausgeprägter.

In Chile entwickeln Weingüter Erlebnisse, die Aktivitäten im Weinberg und sensorische Pfade umfassen, mit dem Ziel, eine direktere Beteiligung zu schaffen.

Ein besonders bedeutsames Beispiel ist die Region Mendoza in Argentinien. Hier ist der Weintourismus ein strukturiertes System mit über 1,2 Millionen jährlichen Besuchen. Die Erlebnisse umfassen Outdoor-Aktivitäten und Routen durch die Andenweinberge, die oft zwischen 1000 und 1500 Metern Höhe liegen, wobei einige Gebiete über 2000 Meter erreichen. In diesem Kontext ist Wein nicht das Zentrum des Erlebnisses, sondern eines der Elemente, die den Zugang zur Region ermöglichen.

Aus Modellen wie diesem ergibt sich eine klare Richtung: Der Wert wird nicht mehr nur um den Wein herum aufgebaut, sondern um das Erlebnis, das ihn bedeutungsvoll macht.

Die Schweiz und der Tessin: ein Gleichgewicht zwischen Zugänglichkeit und Identität

In diesem globalen Szenario fügt sich auch die Schweiz mit ihren eigenen Merkmalen ein.

Neben der Arbeit von Swiss Wine Promotion und Ticinowine wird diese von Schweiz Tourismus und Ticino Turismo ergänzt, die den Wein in ein breiteres, territorial gebundenes Angebot integrieren.

Insbesondere der Tessin weist besondere Merkmale auf.

Veranstaltungen wie „Cantine Aperte“ (Offene Weinkeller) ermöglichen es, die Öffentlichkeit direkt an den Wein heranzuführen, die Begegnung mit den Produzenten zu fördern und das Erlebnis zugänglicher zu machen.

Im Gegensatz zu anderen großen Weinregionen bleibt hier die Beziehung zwischen Produzent und Besucher direkt, oft persönlich. Die überschaubare Größe des Gebiets ermöglicht es, auf relativ kleinem Raum eine bedeutende Vielfalt an Erlebnissen zu konzentrieren.

Daraus ergibt sich ein interessantes Gleichgewicht: Der Wein bewahrt seine Identität, fügt sich aber in eine breitere Erzählung ein, die zugänglich ist, ohne vereinfacht zu werden.

 

Die Weinprobe als kulturelles Erlebnis

Angesichts dieser Entwicklungen erhält die Weinprobe im Weinkeller eine andere Bedeutung.

Es ist nicht mehr nur ein Moment des Probierens, sondern eine Möglichkeit, mit dem Wein und dem, was er repräsentiert, in Beziehung zu treten.

In dieser Art von Erfahrung wird der Wert geschaffen: nicht nur in der Qualität des Weins, sondern in der Fähigkeit, eine Verbindung zu schaffen, die über die Zeit erhalten bleibt.

Erlebnisse im Weinkeller

Erleben Sie Matasci, vom Rebberg ins Glas

Vier Möglichkeiten, unsere Weine, unsere Geschichten und die Aromen des Tessins zu entdecken. Fahren Sie mit der Maus über eine Karte oder tippen Sie darauf, um das Erlebnis zu entdecken.

Alle Erlebnisse beinhalten 10% Rabatt auf die Weine der Eigenproduktion Matasci · Möglichkeit, einen Tessiner Teller mit Aufschnitt, Brot und Käse für CHF 20 p.P. hinzuzufügen.

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